Binoculars

Die beiden Haupttypen der binokularen Fernglser sind die optisch einfachen Theaterglser und die aufwndigeren Prismenfernglser (Feldstecher, Grofeldstecher und Doppelspektive).

Die traditionell gebauten Theaterglser, frher auch Opernglser oder Operngucker genannt (engl. opera glasses, theater binoculars oder Galilean binoculars), sind leichte und kleine binokulare Fernglser nach dem Galilei-Fernrohr-Prinzip. Sie enthalten pro Strahlengang lediglich eine konvexe Objektivlinse und eine konkave Okularlinse, welche direkt ein aufrechtes Bild erzeugen. Umkehrprismen sind daher nicht ntig. Theaterglser ermglichen eine nur geringe Vergrerung (zwischen 1 1/2 und 5, hufig in den Versionen 2,518 bis 328 hergestellt), die aber zur Beobachtung des Geschehens auf einer Theaterbhne angemessen ist. Die einfache optische Konstruktion ermglicht nur ein kleines Gesichtsfeld, und die Abbildungsqualitt ist geringer als in den kompakten Fernglsern mit Umkehrprismen. Daher wurden schon bald nach Erfindung des Umkehrprinzips auch Prismen-Theaterglser mit der angemessenen relativ kleinen Vergrerung angeboten.

Prismenfernglser funktionieren nach dem Kepler-Fernrohr-Prinzip und enthalten ein Umkehrprisma zwischen Okular und Objektiv, welches einerseits das um 180 verdrehte Bild zurckdreht und andererseits bei hochwertiger Abbildung eine kompakte Bauweise ermglicht.

Von der Baugre her unterscheidet man vereinfacht zwischen Kompakt- oder Taschenfernglsern (die auch als Theater- und Museumsglser angeboten werden, bis etwa 300 g wiegen und hufig bei Nichtgebrauch zu kleinerem Volumen zusammengeklappt werden knnen), Universalglsern (Feldstecher im engeren Sinne, zwischen etwa 400 und 1200 g) und Grofernglsern mit Objektivffnungen ab etwa 66 mm, die eher auf Stativen Verwendung finden. Die Bezeichnungen variieren aber etwas.

Digitales Fernglas

Bei einem digitalen Fernglas wandeln zwei Sensoren hinter einer herkmmlichen Optik das optische Bild in digitale elektrische Signale um. Diese werden nach der Bildverarbeitung auf zwei elektronischen Suchern wiedergegeben. Wie bei der Digitalfotografie gibt es keine direkte optische Verbindung mehr zwischen betrachtetem Objekt und Auge. Zur Darstellung ist elektrische Energie notwendig, die in der Regel von Akkumulatoren geliefert wird. Die Bildverarbeitung in Verbindung mit der Wiedergabe auf den Sucherdisplays ermglicht eine Anpassung des dargestellten Bildes, zum Beispiel eine Aufhellung bei schwachem Licht. Optische Bildstabilisatoren, digitale Foto- und Filmfunktionen knnen integriert sein.
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