Mobile Studioblitze

Häufig gestellte Fragen

    Als Blitzsynchronzeit oder Synchronzeit (X-Sync) bezeichnet der Fachmann in der Fotografie die kürzeste wählbare Belichtungszeit (Verschlusszeit), bei der der Kameraverschluss kurzzeitig komplett offen ist. Das Licht beleuchtet während dieser Zeit den gesamten Bildsensor. Die Blitzauslösung ist mit dem Verschluss derart synchronisiert, dass er offen ist bevor der Blitz zündet.

    Der Hintergrund ist, dass mit einem Schlitzverschluss wesentlich kürzere Belichtungszeiten realisiert werden, als sich dessen Vorhänge bewegen. Ab einer minimalen von der Konstruktion abhängigen Verschlusszeit liegt der Fall vor, dass der erste Vorhang zu 100% offen ist, bevor der zweite schließt (Offenzeit). Nur diese oder längere Verschlusszeiten sind zur Verwendung mit einem Blitz geeignet.

    Typische Blitzsynchronzeiten heutiger Kleinbildkameras mit Schlitzverschluss liegen üblicherweise zwischen 1/160 Sekunde und 1/250 Sekunde. Einige Spiegelreflexkameras erlauben Blitzsynchronzeiten von bis zu einer 1/320 Sekunde.

    Bei Verschlusszeiten unterhalb der Blitzsynchronzeit ist der Schlitzverschluss zu keinem Zeitpunkt komplett offen. Wenn Sie eine Verschlusszeit wählen, die über der Beleuchtungszeit der Studiblitzes liegt, erhalten Sie auf den freigegebenen Bereich des Mediums zu einer Teilbelichtung. Diese sehen Sie in Form eines schwarzen Balkens auf dem Foto.

    Moderne Kameras unterlaufen durch High-Speed-Synchronisation (HSS) die Einschränkungen der Blitz-Synchronzeiten. Sie ermöglichen in der Blitzlicht-Fotografie jede einstellbare Verschlusszeit. Allerdings mit reduzierter Blitzleistung und reduzieren den Einfrier-Effekt von Bewegungsabläufen. Realisiert wird diese Technik durch eine schnelle Folge mehrerer kleinerer Blitze (Stroboskop-Effekt), oder durch eine verlängerte Blitzlichtabgabe während der gesamten Verschlusszeit. Es muss während des Durchlaufens des Verschlussschlitzes eine gleichmäßige Beleuchtung erfolgen. Das meiste Licht trifft ungenutzt auf die Vorhänge. Die Kamera-Hersteller bezeichnen diese Blitzbetriebsart FP-Modus oder Super FP-Modus.

Das ist eine kostengünstige Variante, nur Sie funktioniert ohne Hilfsmittel nicht. Wenn Sie ein 12 Volt-Gerät an ein 220/230V Stromnetz anschließen muss ein Spannungswandler dazwischen geschaltet werden, der die 220/230V auf 12V reduziert. Als Laie tun Sie dies bitte nicht, da dieses zu schwerwiegenden Unfällen führt und außerdem die Garantie erlischt.

Ja. Die TA-Serie wird serienmäßig mit einem Spannungswandler geliefert. Optional erhalten Sie zu allen anderen portablen Studioblitzen den 230V AC-Adapter in unserem Online-Shop.

Unsere mobilen Studioblitze sind aus Aluminium gefertigt. Das Bajonett ist zudem metallverstärkt. Nur das Display ist aus technischen Gründen aus Kunststoff.

Ja, Sie können den Akku mit einem einfachen Handgriff austauschen. Der Akku befindet sich in der Wechselschublade oben im Gehäuse.

Ersatz-Akkus

Mit unsern 600Ws Studioblitzen erreichen Sie spiekend 500 Auslösungen. Bei geringerer Blitzleistung mehr als 2.000.

Sie können sämtliche Lichtformer mit einem Bowens S-Typ Bajonett benutzen. Mittels eines Adapters können Sie auch Lichtformer anderer Hersteller verwenden, zum Beispiel Elinchrom oder Hensel/Richter.

Besitzt ein mobiler Studioblitz einen integrierten Empfänger müssen Sie den mitgelieferten Transmitter verwenden.

Unsere portablen Studioblitze haben zusätzlich einen separaten Sync-Anschluss. Sie können dort Ihren eigenen Empfänger anschließen und den Studioblitz mit dem dazugehörigen Sender auslösen.

Hier eine kurze vereinfachte Beschreibung:

- Sie betätigen den Kamera-Auslöser (FP oder HSS an der Kamera einstellen nicht vergessen)
- Der TTL High Speed Funkauslöser sendet Messblitze zur Blitzbelichtungsmessung aus
- Der erste TTL-Messblitz zündet versehentlich den Studioblitz über die Fotozelle
- Der Studioblitz zündet seinen Hauptblitz und brennt über eine gewisse Dauer ab
- Nachdem der TTL-Sender seine Messblitze abgefeuert hat beginnt jetzt die Kamera mit der Belichtung
- Wie es der Zufall will, öffnet sich der 1. Verschlussvorhang, während der Hauptblitz noch zündet
- Das Bild wird jetzt über den Hauptblitz belichtet
- Das ganze Prinzip funktioniert nur, wenn der mobile/kabelgebundene Studioblitz langsam genug ist, damit Ihre Kamera diesen "austricksen" kann. Langsam genug bedeutet, die Studioblitz-Abrennzeit muss länger sein als die Blitzsysnchronzeit Ihrer Kamera. Die Abbrennzeit/Leuchtzeit des Studioblitzes hat nichts mit der Synchron-Zeit der Kamera zu tun.

Sie können uns jederzeit per E-Mail kontaktieren: Kundenservice Photoshop Becker

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