Stative & Zubehör

Häufig gestellte Fragen

  • Es verlangsamt dich und hilft, sich auf die Bild- und Kameraeinstellungen zu konzentrieren
  • Unterstützt schärfere Bilder zu erhalten
  • Ermöglicht das Beibehalten einer Kameraplatzierung
  • Ideal für Situationen mit wenig Licht
  • Perfekt für Action Aufnahmen mit Gimbal oder Kugelkopf und langen Brennweiten

Carbon gilt derzeit technisch als das absolute Spitzenmaterial im Stativbau

  • hohe Steifigkeit und Festigkeit durch mechanische Belastung
  • vier Mal belastbarer als Aluminium
  • trotz hoher Stabilität ist Carbon extrem leicht; 80 Prozent leichter als Stahl bei gleicher Belastbarkeit
  • hohe Schwingfestigkeit
  • hohe Temperaturtoleranz, d.h. es verformt sich bei Kälte oder Hitze kaum
  • sieht edel aus

Einbein-, Dreibein- oder Dreibeinstativ mit Mittelsäule?

Einbeinstative eignen sich besonders für Sport- und Tierfotografen. Sie sind sehr leicht und haben ein geringes Packmaß, sind beweglich und erlauben schnelle Reaktionen und Neupositionierungen.

Mit Mittelsäule? Um es mit den Worten des großen deutschen Naturfotografen Fritz Pölking zu sagen: "Ein Dreibeinstativ mit Mittelsäule ist ein Einbeinstativ mit drei Beinen". Das heisst, die Stabilität eines Stativs mit Mittelsäule nimmt dramatisch ab, je schwerer die Kamera-/Objektiv-Kombination ist. Eine weitere Praxis-Weisheit von Fritz Pölking: "Ohne Stativ knipst man, mit einem Stativ fotografiert man."

Meistens wird bei der Angabe eines Stativs oder Kugelkopfs eine Nutzlast oder Tragkraft aufgeführt. Diese Daten der Hersteller sind nur rein theoretischer Natur. Kurz gesagt, die Nutzlast eines Stativs ist, wieviel Gewicht es aushalten kann, bevor es an Stabilität verliert. Und mit Stabilität meinen wir nicht nur, wie viel Gewicht ein Stativ aushalten kann, bevor es zusammenfällt. Wenn ein Stativ mit Gewicht überlastet wird, erlaubt es mehr Vibrationen und damit auch Verwackelungen der Kamera. Und bei längeren Brennweiten (und diese Objektive neigen dazu, schwer zu sein) werden diese kleinen Vibrationen umso deutlicher sichtbarer. Stative bieten je nach Art der Fotografie und der Materialien, aus denen sie gefertigt sind, unterschiedliche Tragfähigkeiten. Stative, die z.B. für die Natur- oder Sportfotografie hergestellt werden, haben eine höhere Tragkraft als Reisestative.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Stabilität und Bildschärfe einer Kamera-/Objektivkombination positiv oder negativ:

  • Material (in der Regel Aluminium oder Karbon)
  • Anzahl der Beinauszüge (je weniger, desto stabiler)
  • Durchmesser des obersten Beinsegments
  • mit oder besser ohne Mittelsäule
  • Durchmesser des Kugelkopfs (je größer, desto stabiler); bei ganz langen Brennweiten (z.B. f4.0/600mm) kommt evtl. ein Videoneiger zum Einsatz
  • Spiegelvorauslösung ja oder nein (die Profikmameras besitzen diese Funktion in der Regel) Fitz Pölking: Darf es etwas schärfer sein?
  • Bildstabilisator
  • Verschlussgeschwindigkeit
  • Lichtstärke des Objektivs
  • Hoch- oder Querformat
  • Objektivbrücke/stütze
  • mit oder ohne Handauslöser
  • ISO-Zahl
  • Untergrund
  • Wind

Welche Tragfähigkeit benötige ich bei einem Stativ?

In der Regel sollte die Tragkraft eines Stativs mindestens das 3 bis 5-fache des Gesamtgewichts von Kamera und Stativkopf betragen. Bei der Benutzung von langen Brennweiten erhöht sich dieser Faktor. Eine weitere Regel ist, je weniger Beinauszüge ein Stativ besitzt, je niedriger es es aufgebaut wird und je "dicker" die Stativbeine gefertigt sind, desto vibrationsfreier können Sie arbeiten. Und das ganze am Besten ohne Mittelsäule.

Welche Stativbelastbarkeit für Aufnahmen mit 200-300mm Brennweite?

Wenn Sie bei Brennweiten von 200mm bis 300mm fotografieren, werden Sie wahrscheinlich ein Stativ mit einer Tragkraft von etwa 15 bis 20kg benötigen. Viele Teleobjektive dieser Brennweite sind relativ leicht, da lichtschwach (Zoom-Objektive), neigen daher eher dazu für Verwackelungen zu sorgen. Sport- oder Naturfotografen benutzen meistens ein f2.8 oder f4.0/300mm-Objektiv, um Verwackelungen zu reduzieren und um Schärfe zu gewinnnen.

Tragkraft bei 300-400mm Brennweite?

Wenn Sie sich über 300 mm Brennweite hinaus bewegen, werden die Objektive länger, breiter und schwerer. Bei Aufnahmen in diesen Längen wird ein Stativ mit einer Tragkraft von 25 - 30 kg empfohlen.

Welche Stativbelastbarkeit für Aufnahmen ab 500mm Brennweite?

Bei wirklich langen Brennweiten von 500mm, 600mm oder sogar 800mm wollen Sie absolute Stabilität. Sie werden ein Stativ benötigen, das eine Tragkraft von mindestens 30kg, besser 40kg hat, mit 3 Beinauszügen, ohne Mittelsäule und mit einem sehr stabilen Kugelkopf.

Wie wirkt sich die Mittelsäule auf die Tragfähigkeit aus?

Um es mit den Worten des großen deutschen Naturfotografen Fritz Pölking aus Greven (mein Heimatort) zu sagen: "Ein Dreibeinstativ mit Mittelsäule ist ein Einbeinstativ mit drei Beinen". Das heisst, die Stabilität eines Stativs mit Benutzung der Mittelsäule nimmt dramatisch ab, je schwerer die Kamera-/Objektiv-Kombination ist.

Die Tragkraft basiert im Allgemeinen darauf, dass Ihre Kamera im Querformat über der Mitte der Stativbeine montiert ist. Wenn Sie mit den Winkeln spielen, ändert sich die Tragkraft und Stabilität. Deshalb ist es vorteilhaft, ein Stativ zu haben, das eine maximale Nutzlast mehr als x-fache des Gesamtgewichts Ihres Sets bietet. Darüber hinaus können Sie dazu beitragen, dass die Nutzlast stabil bleibt, indem Sie ein Gewicht (Tasche) an der Stativkrone aufhängen, um sie um ihren Schwerpunkt herum zusätzlich zu beschweren. Die meisten Leofoto-Stative besitzen einen Gewichtshaken.

Letzendlich ist es die Frage, wieviel bin ich bereit zu tragen/transportieren, wieviel Stabilität benötige ich und wieviel Geld bin ich bereit auszugeben. Je stabiler ein Stativ/Kugelkopf, desto teurer in der Regel.

Mit kostenlosen JTL-Plugins von CMO.de